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Sport tut gut: Auch VWS-Patienten!

SportAls VWS-Patient müssen Sie nicht auf Sport verzichten. Im Gegenteil: Sport tut gut, dem Gemüt und dem Körper und stärkt dadurch die natürlichen Abwehrkräfte. Den Körper und die eigene Geschicklichkeit zu trainieren, bringt auch für den Patienten mit VWS deutliche Pluspunkte. Mehr Beweglichkeit, bessere Ausdauer und ein erhöhtes Balancevermögen können beispielsweise dazu führen, dass das Verletzungsrisiko im Alltag sinkt.

Aktivitäten wie Laufen, Schwimmen und Radfahren stellen kein Problem dar. Auch regelmäßige Gymnastik kann zur Entspannung und einem guten Körpergefühl beitragen. Vorsichtiger sollte man sein bei Sportarten mit hoher Sturz- oder Verletzungsgefahr, z.B.  Eislaufen und Inline-Skaten, Ski-Fahren, diversen Kampfsportarten, Boxen und Mannschaftssportarten wie Fuß-, Basket- oder Handball.

Beginnen Sie für Sie unbekannte Sportarten langsam und hören gut in sich hinein: Riskieren Sie keinen Blutungsnotfall. Kinder sollte man mit Vorsicht an den Sport heranführen und im Verein den jeweiligen Gruppenleiter auf die Erkrankung und Erste-Hilfe-Maßnahmen hinweisen. Kinder mit VWS müssen nicht vom Schulsport befreit werden! Trauen Sie Ihrem Kind und auch sich selbst zu, mit allen möglichen Situationen im Alltag gut umgehen zu können und dazu gehört auch der Sport, bei dem Sie Ihre Grenzen langsam austesten können.