Plasmaspende-eine gute Sache!
Weltweit sind jährlich über eine Million Menschen auf Plasmaspenden angewiesen. Das Plasma, der flüssige Bestandteil des Blutes, wird zur Herstellung verschiedener lebenswichtiger Medikamente benötigt.
Neben VWS-Betroffenen benötigen auch Menschen mit anderen Gerinnungsstörungen, mit Immundefekten, mit Krebserkrankungen sowie nach Unfällen oder bei großen Operationen Plasmaprodukte.
Der Spendevorgang, Plasmapherese genannt, ist sehr einfach und schonend für den Spender. Dabei wird eine bestimmte Menge Blut aus der Armvene entnommen und die festen Blutbestandteile, die Blutzellen, werden vom Plasma getrennt. Während das Plasma in einem Behälter gesammelt wird, werden die Blutzellen dem Spender wieder zugeführt. Dieser Vorgang dauert ca. 1,5 Stunden und ist für den Körper nur wenig belastbar, so dass Plasma, im Gegensatz zu Vollblut, wesentlich öfter gespendet werden kann.
Spenden kann jeder, der:
- gesund ist,
- zwischen 18 und 59 Jahre alt ist,
- mindestens 50 kg wiegt,
- einen festen Wohnsitz hat und sich ausweisen kann,
- in den letzten 150 Tagen kein Piercing oder Tatoo hat stechen lassen und
- die ärztliche Untersuchung im Plasmapheresezentrum bestanden hat.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie bei Ihrem Hausarzt oder der örtlichen Blutspendezentrale.
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