Heilkraft der Kräuter
Wer bei kleinen gesundheitlichen Problemen nicht gleich zur Medikamentenschachtel greifen möchte, kann durchaus auf Linderung durch die Heilkraft von Kräutern hoffen. Einige Anregungen möchten wir Ihnen an dieser Stelle geben.
Husten ist meist Symptom einer Krankheit, am häufigsten wohl Anzeichen eines Virusinfekts – einer Erkältung. Salbei als Tee oder Bonbons wirkt schleimlösend und entzündungshemmend; Thymian antibakteriell und mindert Hustenkrämpfe. Zwiebelsirup ist der Geheimtipp von Großeltern und Müttern:
Zwiebeln wirken durch die ätherischen Öle schleimlösend und die Zwiebel an sich desinfizierend. Für den Sirup eine gehackte Zwiebel mit einigen Löffeln Zucker und evtl. etwas Wasser für 12 Stunden in einem verschlossenen Glas im Kühlschrank ziehen lassen. Über den Tag verteilt einige Teelöffel dieses Sirups einnehmen.
Bei Schnupfen hilft das Inhalieren von Kamillesud. Auch das Trinken von Thymiantee kann durch seine antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften helfen, den Schnupfen zu lindern.
Entzündungen können gut mit Kamille behandelt werden, das Kraut wirkt antibakteriell und austrocknend. Bei Entzündungen von Haut- oder Schleimhaut haben sich Umschläge und Bäder bewährt. Entzündungen der Mundschleimhaut kann mit Mundspülungen aus Kamillentee begegnet werden. Achten Sie darauf, dass Sie bei der Zubereitung eines Tees oder Bades Kamillenblüten verwenden. Der im Supermarkt erhältliche Beuteltee besteht zum allergeringsten Teil aus Blüten und hat kaum noch Heilwirkung.
Wer gelegentlich unter Kopfschmerzen leidet, sollte es mit ein oder zwei Tropfen Pfefferminzöl probieren, das auf die Schläfen einmassiert wird. Darauf achten, dass das Öl nicht mit den Augen in Berührung kommt. Auch der Genuss einer Tasse Kaffee oder Espresso mit Zitrone wirkt manchmal Wunder.
Fragen Sie Ihren Hausarzt, er wird Ihnen auch bei anderen Krankheitsbildern geeignete, heilungsfördernde oder Beschwerde lindernde Kräuter und Heilpflanzen zur Anwendung empfehlen können und Sie darauf aufmerksam machen, in welchen Fällen besser zu Medikamenten gegriffen werden sollte.
Bitte denken Sie daran, bei langanhaltenden Beschwerden in jedem Fall Ihren Arzt aufzusuchen!




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