Gegen den November-Blues: Fit an dunklen Tagen
Es ist wie jedes Jahr: Viel Regen, wenig Sonne und
vielerorts versuchen sich die Menschen möglichst wenig im Freien aufzuhalten
und verbringen stattdessen noch mehr Zeit als sonst in geschlossenen Räumen.
Doch führt das zusammen mit anderen Faktoren nicht selten zum sogenannten
Novemberblues. Es fällt uns schwer, uns für dringende Erledigungen aufzuraffen
und Treffen mit Freunden zu verabreden. Teilweise kommt es sogar zu richtigen
Ermüdungserscheinungen und traurigen Gefühlen: Anzeichen einer depressiven Verstimmung.
Weil wir weniger und seltener dem Tageslicht ausgesetzt sind, wird weniger
Serotonin (stimmungsaufhellendes Hormon) produziert und der Melatoninspiegel
(Müdigkeitshormon) bleibt höher als im Sommer.
Dagegen hilft vor allem Licht und Frischluft. Raus für einen Spaziergang. Selbst wenn der Himmel bedeckt ist, erreicht Sie draußen mehr Helligkeit als in beleuchteten Innenräumen. Verabreden Sie sich, dann fällt es Ihnen leichter, auch bei kaltnassem Wetter vor die Tür zu gehen. Belohnen Sie sich mit einem heißen Getränk, wenn Sie wieder im Warmen sind. Die gezielte Gesellschaft von netten Freunden oder lieben Verwandten hilft bei schlechter Laune. Der Verzehr von Nüssen, Bananen und Schokolade regt die Serotoninproduktion an. Übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Stimmung, seien Sie aktiv. Denken Sie an die Aktivitäten, die Ihnen sonst Freude machen, fragen Sie bei Freunden und in der Familie nach und üben Sie diese Aktivitäten aus. Egal ob Schwimmen, Kino, Spiele, Sport, Wellness oder Kultur: Lassen Sie sich nicht hängen. Genießen Sie.
Falls Ihr Novemberblues gar nicht enden sollte und Schlaf- und Konzentrationsstörungen Sie im Alltag länger als zwei Wochen beeinträchtigen, sollten Sie zur Abklärung Ihren Hausarzt aufsuchen.




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