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Die wichtigsten Informationen rund um das von-Willebrand-Syndrom. Für Sie zum Nachlesen ... >> mehr

Schwanger und VWS!


Schwanger und VWSUm das Risiko während Schwangerschaft und Geburt zu minimieren, sollten Schwangerschaften bei von-Willebrand-Patientinnen besonders engmaschig beobachtet werden. Im Normalfall (besonders Typ 1) reduziert sich die Blutungsneigung im Laufe der Schwangerschaft. In den ersten drei Monaten steigt hier die Menge an VWF und FVIII an, sodass sich die Blutgerinnung normalisieren kann (Ausnahme: Typ 3).

Ein Blutungsrisiko entsteht dann jedoch während und in den ersten zwei Wochen nach der Geburt. In dieser Zeit sinkt der Spiegel an VWF schnell wieder auf die Höhe von vor der Schwangerschaft ab. Bitte informieren Sie daher vor allem auch kurz vor der Geburt den dann behandelnden Arzt!

Eine gute Kooperation zwischen Frauenarzt und Gerinnungsspezialisten ist für eine optimale Betreuung erforderlich. Nachblutungen können durch eine entsprechende Behandlung vermieden werden.