Schnitte und Tetanus: Vorsicht bei der Gartenarbeit
Die Sonne scheint, es lockt uns nach draußen. Für den Gartenbesitzer heißt es schon seit einigen Wochen die Ärmel hochkrempeln.
Achten Sie als VWS-Patient besonders auf die Vermeidung von Unfällen und Verletzungen: Arbeiten Sie konzentriert, wenn Sie mit Schnittwerkzeugen hantieren. Scheren und Messer sollten regelmäßige geschliffen werden, denn mit stumpfen Klingen passieren häufiger Unfälle. Am besten tragen Sie bei der Gartenarbeit Schutzhandschuhe, dann sind Sie vor kleinen Wunden, auch durch Äste und Steinchen, geschützt. Nicht nur der Schnitt an sich birgt Gefahren, sondern wie auch für Menschen ohne Blutungsstörungen eine Wundinfektion z. B. durch Tetanus-Bakterien.
Wie steht es um Ihre Tetanus-Impfung?
Auch als VWS-Patient können Sie sich gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) impfen lassen. Die Impfung sollte dann subkutan, d.h. unter die Haut, und nicht in den Muskel erfolgen, damit es nicht zu Blutungen im Muskel kommt. Klären Sie den impfenden Arzt bitte vor der Impfung über Ihre Krankheit auf. Wenn die letzte Impfung mehr als 10 Jahre her ist, sollten Sie sie dringend auffrischen lassen. Die lebensgefährlichen Tetanus-Bakterien sind sehr resistent und auch bei uns weit verbreitet.




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