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Verhalten im Notfall

 

Bei jeder schwer stillbaren Blutung muss Ihr Kind von einem (Not-)Arzt behandelt werden. Bis dieser eintrifft, bringen Sie möglichst einen Druckverband mit sterilen Kompressen auf die blutende Stelle auf. Halten Sie für den Notfall immer das entsprechende Medikament bereit. Informieren Sie bei bevorstehenden Operationen unbedingt den behandelnden Arzt über die Erkrankung.

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Von-Willebrand-Syndrom bei Kindern:

 

Wenn bei Ihrem Kind ein von-Willebrand-Syndrom festgestellt wurde, sind Sie sicherlich im ersten Moment erschrocken und verunsichert. Wie bei anderen chronischen Erkrankungen auch, bedarf es ab jetzt einer regelmäßigen dauerhaften ärztlichen Betreuung. Doch gut geschulte Ärzte und moderne Medikamente helfen Ihnen und Ihrem Kind mit der Krankheit so umzugehen, dass Sie im Alltag nicht zu stark beeinträchtigt sind.
Sie selbst können eine Menge dafür tun, dass Ihr Kind gut
mit dem von-Willebrand- Syndrom leben kann:
  • Schulen Sie sich, Ihr Kind und wichtige Bezugspersonen (z. B. Erzieher, Lehrer, Großeltern) für das Erkennen gefährdender und gefährlicher Situationen.
 
  • Informieren Sie Ihr Kind – seinem Alter entsprechend – über die Erkrankung. Was zählt, ist ein sicherer Umgang mit bestimmten Situationen.
 
  • Sprechen Sie mit Erziehern bzw. Lehrern über die Erkrankung und weisen Sie auf das richtige Verhalten im Notfall hin. Je nach Alter und Umfeld kann auch ein Gespräch mit der ganzen Kindergartengruppe oder Schulklasse Sinn machen. Weisen Sie beispielsweise auch darauf hin, dass die Erkrankung nicht ansteckend ist.
 
  • Sorgen Sie dafür, dass entweder Ihr Kind selbst oder eine Person in seiner Nähe (je nach Alter des Kindes) über das richtige Notfallverhalten informiert ist.
Von-Willebrand-Syndrom bei Kindern      

  • Hinterlassen Sie Ihre Rufnummer und die Notfallrufnummer des behandelnden Arztes oder nächsten Krankenhauses bei betreuenden Personen (z.B. Lehrer, Babysitter, Großeltern).

  • Seien Sie vorsichtig, aber nicht übervorsichtig und ermutigen Sie Ihr Kind dazu, aktiv zu sein. Dazu gehört beispielsweise die Teilnahme am Sportunterricht in der Schule – auch wenn einige gefährliche Sportarten (z. B. Handball, Fußball) gemieden werden müssen.