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Rechtzeitige Information ist wichtig!
Frauen mit von-Willebrand-Syndrom können uneingeschränkt Kinder bekommen. Informieren Sie Ihren Arzt über Ihre Erkrankung. So können geeignete Maßnahmen während bzw. direkt nach der Geburt ergriffen werden, um Ihre Gesundheit und die Ihres Kindes zu schützen.
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Schmerzbekämpfung bei der Geburt

 

Wegen der erhöhten Blutungsgefahr und der Nähe des Eingriffes zum Rückenmark ist eine Periduralanästhesie (PDA), je nach Schweregrad des VWS, nicht angeraten. Sprechen Sie rechtzeitig mit Ihrem Arzt und/oder der Hebamme über alternative Maßnahmen bei starken Geburtsschmerzen.

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Die wichtigsten Informationen rund um das von-Willebrand-Syndrom. Für Sie zum Nachlesen ... >> mehr

Worauf sollten Sie bei Schwangerschaft und Entbindung achten?

 

Von-Willebrand-Syndrom in der Schwangerschaft
Um Ihre Gesundheit und die Gesundheit Ihres Kindes zu schützen, sollten Sie Ihren Gynäkologen unbedingt über Ihre Erkrankung informieren. Er kann Sie in allen Fragen rund um Medikamentenumstellung, Vorsorge und Notfallmaßnahmen beraten und Ihnen während der gesamten Schwangerschaft bis zur Entbindung wichtige Hilfestellung leisten.
Um das Risiko während Schwangerschaft und Geburt zu minimieren, sollten Schwangerschaften bei von-Willebrand-Patientinnen besonders engmaschig beobachtet werden. Im Normalfall (besonders Typ 1) reduziert sich die Blutungsneigung im Laufe der Schwangerschaft. In den ersten drei Monaten steigt hier die Menge an VWF und FVIII an, sodass sich die Blutgerinnung normalisieren kann (Ausnahme: Typ 3).
Ein Blutungsrisiko entsteht dann jedoch während und in den ersten zwei Wochen nach der Geburt. In dieser Zeit sinkt der Spiegel an VWF schnell wieder auf die Höhe von vor der Schwangerschaft ab. Bitte informieren Sie daher vor allem auch kurz vor der Geburt den dann behandelnden Arzt!
Eine gute Kooperation zwischen Frauenarzt und Gerinnungsspezialisten ist für eine optimale Betreuung erforderlich. Nachblutungen können durch eine entsprechende Behandlung vermieden werden.