Risiken bei zahnärztlichen Eingriffen
Besteht bei einem Patienten der Verdacht auf ein von Willebrand-Syndrom oder ist die Blutgerinnungsstörung bereits bekannt, gilt es, die folgenden Risiken zu beachten:
Vorsicht auch bei kleinen Eingriffen
Schon minimal-invasive Eingriffe wie Zahnfleischbehandlungen, Zahnsteinentfernung oder auch die Injektion eines Lokalanästhetikums können bei VWS-Patienten Blutungskomplikationen hervorrufen.
Nachblutungen
Noch bis zu zehn Tage nach einer Operation kann es zu Nachblutungen kommen. In dieser Zeit ist in der Regel eine engmaschige Überwachung des Patienten angebracht.
Verlangsamte Gerinnung
Durch die beeinträchtigte Blutgerinnung kann es ohne entsprechende präventive Medikation zu einer längeren Blutungszeit bei Wunden kommen.
Ihre Ansprechpartner
Aus den oben genannten Gründen sind der behandelnde Hämostaseologe bzw. die Experten im Gerinnungszentrum Ihre wichtigsten Ansprechpartner: Im Vorfeld des Eingriffs sollte unter Rücksprache mit diesen ein passender Therapieplan erstellt werden.




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